Das Wort Inkontinenz findet in der lateinischen Sprache seinen Ursprung ( continenzia – Zurückhalten) und bedeutet das Unvermögen, etwas zurückzuhalten. Wie auch bei vielen anderen Organen im menschlichen Körper, zeigt auch die Blase im Alter Abnutzungserscheinungen.
Da mit fortschreitendem Alter auch die Erkrankungen zu nehmen, besteht ein erhöhtes Risiko nicht nur an einem kleineren Fassungsvermögen der Blase zu leiden, sondern auch an Inkotinenz zu erkranken.Da auch andere Muskeln des Körpers ihre Elastizität verlieren, bleibt das auch der Blase nicht erspart. So kommt es vor allem bei Frauen, durch Schwangerschaften, zu einem erhöhtem Risiko an Inkontinenz zu erkranken. Bei Frauen ist auch oft ein Östrogenmangel nach den Wechseljahren ein Grund für eine Inkontinenzerkrankung, da sich die Größe der Blase und Harnröhre verkleinern.
Da die Muskeln leichter erschlaffen, kann es dazu kommen, dass man keinen Drang verspürt, die Toilette aufsuchen zu müssen und so Harn abgehen kann, ohne, dass derjenige es bemerkt. Besonders beeinflussen Erkrankungen des Gehirns (Schlaganfall, Alzheimer) n negativ für den Betroffenen die Blasenfunktionen. Sodass es bei normalen alterserscheinendem Rückgang des Nervengewebes des Gehirns ohne weitere Erkrankungen dazu kommen kann, an Inkontinenz zu erkranken. So kann der Harndrang durch das fehlende Nervengewebe nicht mehr der kaum bemerkt werden, da nicht die genügende Menge an Informationen von der Blase zum Gehirn geleitet werden können. Des weiteren kann altersbedingte Zuckerkrankheit ein Auslöser für Inkontinez sein, da manche Nerven nicht mehr ausreichend mit Blut (Nährstoffen) versorgt werden können und somit der Transfer an Informationen die ans Gehirn geleitet werdenn nicht oder kaum stattfinden kann. Wenn die Krankheit früh genug erkannt wird, kann man sie durch Typisierung gezielt behandeln. So kann man in unterschiedlichen Kategorien einteilen, die meist auf eine oder mehrere Krankheiten zurück zuführen sind. So muss man allerdings bei der Diagnose Inkontinenz Ursachenforschung betreiben, da es natürlich auch vorkommen kann, dass es durch eine Krankheit ausgelöst wurde, von der bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gewusst wurde. Für die betroffenen bringt es auch soziale Probleme mit sich. So dass sie es oft scheuen, in die Öffentlichkeit zu gehen, da sie ihren Harndrang und ihre Blase nicht mehr kontrollieren können und somit die Angst haben, dass etwas passieren kann. Das durch können im Extremfall als Folgeerscheinungen auch Depressionen und mentale Störungen entstehen, da die Möglichkeit besteht aus Scham zu vereinsamen und somit die Lebensqualität erheblich sinkt.